Gemäß strategischem Vorgehen, wirft kein Unternehmen sein neues Produkt, in das viel Zeit und Geld investiert wurde, ohne Medienwirkung und Öffentlichkeitshinweis auf den Markt. Man befindet sich hier in der ersten Phase des Produktlebenszyklus, in der durch klug geplante Einführungsveranstaltungen Aussagen getroffen werden können: darüber, welche Zielgruppe angesprochen werden, darüber, welche Qualität man zu bieten hat. Hierbei die richtigen – und somit nützlichen – Menschen einzuladen, ist von entscheidender Wichtigkeit. Zunächst sollte eingeladen werden, wer Interesse besitzt. Besucher, die sich für das Produkt interessieren, sorgen für das Aufkommen von Aufmerksamkeit. Dann darf nicht fehlen, wer der Thematik als Kompetenz gegenübersteht und die breite Öffentlichkeit über das Geschehen informieren kann. Auf keiner nennenswerten Unternehmens-Veranstaltung fehlt daher die Presse.
Will man für seine Feier viele Besucher haben, muss man diese davon in Kenntnis setzen. Dafür empfehlen sich Einladungsschreiben oder aber auch Flyer, wenn sie denn größer als 100 x 210 mm sind. Hierdurch kann mit maximaler Intimität angesprochen werden, wie auch gezielt ausgesucht werden kann, wer kommen soll – und wer nicht. Die Gestaltung dieser Schreiben wird in der Regel von Druckereien oder Marketing-Agenturen übernommen. Will man eine Einladung selbst gestalten, bietet sich dazu das Internet an. Hier kann über Zuhilfenahme von Software ein Entwurf erstellt und an einen Internet-Dienstleister weitergegeben werden. Dieser übernimmt dann bestimmte Aspekte der Fertigstellung samt dem Ausdruck. 20 Exemplare, in Farbe, aus Glanzpapier und in Handgröße, sind im Jahr 2011, ohne gestaltenden Service, kaum teurer als 15 €.
Ein gewisses Maß an Professionalität muss sichergestellt sein. Das setzt voraus, dass sich der Stil am Thema orientiert. Ein buntes und flippiges Schreiben muss nicht unseriös sein – kann sich vielmehr anbieten, beispielsweise für die Bewerbung von Mode. Mehr als vier Farbtöne auf kleiner Fläche zu verwenden, ist aber selten konstruktiv: Es muss auf Eindringlichkeit geachtet werden. Ebenso wichtig für diese, ist die Länge des Textes. Mehr als Adressen, einige nette Worte und der Betreff sollten im Regelfall nicht angegeben werden. Von Informationsmaterialien abgesehen, sollte keinesfalls mehr als eine Seite Ansprache vorgelegt werden.
